
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Von Oktober bis Dezember fiel der Umsatz der Adecco Group um 4 Prozent auf 5,87 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch bekanntgab. Bereinigt um Währungseffekte und die unterschiedliche Anzahl Arbeitstage gingen die Einnahmen organisch um 5 Prozent zurück. Zum Vergleich: Im zweiten und dritten Quartal gab der Umsatz bereinigt um 2 bzw. 5 Prozent nach.
Die gesunkenen Einnahmen drückten auch auf die Ergebnisse durch: So fiel der um Einmaleffekte bereinigte Betriebsgewinn auf Stufe EBITA im Schlussquartal um 29 Prozent auf 187 Mio. Euro. Die entsprechende Marge rutschte weiter auf 3,2 Prozent ab, nach 3,3 Prozent im dritten Quartal und 4,3 Prozent im Vorjahreszeitraum.
Unter dem Strich verdiente der Konzern mit 73 Mio. Euro um 6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit hat Adecco die Vorgaben der Analysten mit dem Gewinn übertroffen. Der Umsatz und die operative Marge lagen ebenfalls leicht über den Erwartungen.
Im Gesamtjahr sank der Umsatz von Adecco um 3 Prozent auf 23,1 Mrd. Euro (org. -3 Prozent), der bereinigte Betriebsgewinn gab um 14 Prozent auf 541 Mio. Euro und der Reingewinn um 7 Prozent auf 303 Mio. nach. Den Aktionärinnen und Aktionären will Adecco für 2024 nur noch 1,00 Franken (1,1 Euro) je Aktie als Dividende ausschütten, nach 2,50 Franken im Vorjahr.
Mit Blick nach vorn rechnet das Adecco-Management, dass sich die Märkte im laufenden Jahr erholen werden. Die Volumenentwicklung habe sich bereits während des vierten Quartals 2024 stabilisiert, hieß es. Im Startquartal 2025 wird unterdessen mit einer leicht steigenden Bruttomarge gerechnet.