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Auftragseingang in der deutschen Industrie tritt auf der Stelle

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Der von Analysten erwartete Auftragseingang um 3,4 Prozent blieb aus
©APA/APA (AFP)/JEAN-FRANCOIS MONIER
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Für die auch durch die aggressive US-Zollpolitik unter Druck stehende deutsche Industrie bleibt die Lage angespannt. Im Februar ist der von Analysten erwartete Anstieg des Auftragseingangs um 3,4 Prozent im Monatsvergleich ausgeblieben. Stattdessen gab es bei den Bestellungen im Verarbeitenden Gewerbe keine Veränderung, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

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Allerdings war der Auftragsrückgang zu Beginn des Jahres nicht so stark gefallen, wie bisher bekannt. Im Jänner waren die Bestellungen in den Industriebetrieben im Monatsvergleich laut revidierten Daten um 5,5 Prozent gesunken. Zuvor hatte das Bundesamt einen Rückgang um 7,0 Prozent gemeldet. "Die Abweichung zum vorläufigen Ergebnis ist auf Nachmeldungen in den Bereichen Metallerzeugung und -bearbeitung, Maschinenbau und Automobilindustrie zurückzuführen", heißt es in der Mitteilung.

Im Gegensatz zu den Vormonaten spielte die Entwicklung der schwankungsanfälligen Großaufträge im Februar eine vergleichsweise kleine Rolle. Ohne die Großaufträge wäre der Auftragseingang im Februar um 0,2 Prozent gesunken. In den Monaten zuvor hatten die Großaufträge die Auftragsdaten mehrfach deutlich verzerrt.

BOURGES - FRANKREICH: FOTO: APA/APA (AFP)/JEAN-FRANCOIS MONIER

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