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Beim Zinsergebnis verzeichnete die Bank einen Rückgang um 2,8 Prozent auf 241,6 Mio. Euro, beim Provisionsergebnis gab es 2024 einen Zuwachs von 8,4 Prozent auf 70,4 Mio. Euro. Zins- und Provisionsergebnis seien vor allem von dem starken Firmenkundengeschäft getragen worden, das Privatkundengeschäft sei trotz einer Stabilisierung der Inflation von einer verhaltenen Nachfrage nach Privatimmobilien gebremst worden. Allein im Kernmarkt Österreich wurden dennoch Neukredite in Höhe von 1,2 Mrd. Euro vergeben.
Die Kernkapitalquote wurde auf 16 Prozent erhöht. Die Eigenkapitalrendite nach Steuern (ROE) ging von 10,8 auf 8,8 Prozent zurück, was aber immer noch nahe am Ziel von zehn Prozent liege, hieß es von der Bank. Die Quote notleidender Kredite (NPL) stieg leicht, um 0,3 Prozentpunkte, auf 3,2 Prozent. Bei der BKS zeigte man sich insgesamt zufrieden mit den Zahlen: "Das Resultat zeigt, dass wir unsere Profitabilität auch unter schwierigen Bedingungen festigen konnten", sagte Vorstandsvorsitzender Nikolaus Juhász.
Der Vorstand der BKS Bank traf weiters den Beschluss, der Hauptversammlung am 15. Mai 2025 eine Dividende von 0,40 Euro für das Geschäftsjahr 2024 vorzuschlagen. "Dieser Vorschlag entspricht einer Steigerung von mehr als 14 Prozent gegenüber der Dividende des Vorjahres und einer Dividendenrendite per Jahresende 2024 von 2,5 Prozent", so die Bank.
Was den Ausblick auf das Jahr 2025 angeht, so gibt man sich bei der BKS vorsichtig: Die Rahmenbedingungen seien immer noch volatil, "erhöhte staatliche Abgaben" würden ebenfalls die Erwartungen für 2025 senken. Konzentrieren will man sich bei der BKS im laufenden Jahr auf starke Kundenorientierung, weiteren Kapitalaufbau und "nachhaltiges Engagement".
PÖRTSCHACH - ÖSTERREICH: FOTO: APA/BARBARA GINDL