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Der Export von Waren in die USA ist nach wie vor eine sehr wichtige Stütze für die chinesische Wirtschaft. Doch nach seinem Amtsantritt ordnete US-Präsident Donald Trump neue Sonderzölle in Höhe von 20 Prozent auf chinesische Einfuhren an. In China wird befürchtet, dass diese Zölle weiter steigen könnten. Möglich wäre, dass die Regierung in Peking sich - ähnlich wie im Handelsstreit in Trumps erster Amtszeit - dann mit weiteren Gegenzöllen revanchiert und die beiden größten Volkswirtschaften in einen offenen Handelskrieg schlittern.
Trotz der drohenden Verwerfungen setzte sich die chinesische Führung am Mittwoch beim diesjährigen Volkskongress ein Wachstumsziel von rund fünf Prozent. Auch mit neuen Schulden soll die heimische Wirtschaft angekurbelt und vor allem der Binnenkonsum in Schwung gebracht werden. So hofft Peking, schlechteren Geschäften im Außenhandel entgegenzuwirken.
QINGDAO - CHINA: FOTO: APA/APA (AFP)/-
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