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Covestro schrieb 2024 erneut Verlust

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Aktionäre erhalten keine Dividende
©APA/APA/AFP/INA FASSBENDER
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Der vor der Übernahme durch den arabischen Ölriesen Adnoc stehende deutsche Chemiekonzern Covestro hat 2024 einen sinkenden Umsatz verbucht und ist beim operativen Gewinn nicht vorangekommen. Unter dem Strich weitete das deutsche Unternehmen seinen Verlust aus. Auch für das Jahr 2025 gehe Covestro "von anhaltend wirtschaftlich herausfordernden Rahmenbedingungen aus". Covestro reagiert mit Einsparungen - rund 400 Mio. Euro sollen es bis 2028 jährlich sein.

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Der operative Gewinn (EBITDA) schrumpfte leicht um 0,8 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 1,06 Mrd. gerechnet, Covestro selbst hatte einen Wert zwischen 1,0 und 1,25 Mrd. Euro in Aussicht gestellt. Der Umsatz gab aufgrund niedriger Verkaufspreise um 1,4 Prozent auf 14,2 Mrd. Euro nach - obwohl Covestro die Absatzmengen gesteigert hatte. Unter dem Strich stand ein Verlust von 266 (Vorjahr: minus 198) Mio. Euro. Die Aktionäre müssen weiter auf eine Dividende verzichten. 2025 rechnet Covestro nun mit einem EBITDA zwischen 1,0 und 1,6 Mrd. Euro, im ersten Quartal soll es zwischen 50 und 150 Mio. Euro liegen.

Die Übernahme von Covestro durch Adnoc, die auch 24,9 Prozent an der teilstaatlichen OMV in Österreich hält, soll in der zweiten Jahreshälfte 2025 abgeschlossen werden. Das staatseigene Unternehmen aus Abu Dhabi hat Covestro zufolge bis Mitte Dezember über 91 Prozent der Aktien eingesammelt. Adnoc will den Konzern einschließlich Schulden für bis zu 16 Mrd. Euro übernehmen.

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