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Die preisbereinigten Umsätze wuchsen zugleich um 10,8 Prozent zum Vorjahresmonat. Nominal stieg der Erlös um gut 13 Prozent auf 5,7 Mrd. Euro. Die besseren Geschäfte ließen die Beschäftigung leicht steigen.
Nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank hat das Baugewerbe zu Jahresbeginn von einer günstigen Witterung profitiert, wie die Notenbank in ihrem Monatsbericht März schrieb. Die Branche mit mehr als 900.000 Beschäftigten spielt eine wichtige Rolle für die Konjunktur.
Die Zuwächse bei den Aufträgen im Jänner seien überwiegend auf einen Anstieg von 35 Prozent im Wohnungsbau zurückzuführen, schrieb der Bauindustrieverband HDB. Ob das eine Trendwende sei oder nur ein Strohfeuer, müsse sich zeigen, sagte Hauptgeschäftsführer Tim-Oliver Müller. "Schließlich gibt es bereits vereinzelt Meldungen, dass die aktuell wieder gestiegenen Bauzinsen schon einige Projekte "abgewürgt" hätten." Der Wohnungsbau befinde sich weiter auf niedrigem Niveau. "Die gewerblichen, aber auch die privaten Investoren sind wegen der hohen Baukosten nach wie vor stark verunsichert."
2024 hatte das Bauhauptgewerbe preisbereinigt Rückgänge bei Auftragseingang und Umsatz verzeichnet. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) erwartet für 2025 erneut preisbereinigte Umsatzverluste.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/HARALD SCHNEIDER