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Energie verteuerte sich im Februar um 0,2 Prozent zum Vormonat. Die Preise für Investitionsgüter wie Maschinen und Anlagen stiegen ebenfalls um 0,2 Prozent, nach einem kräftigeren Plus von 0,7 Prozent im Jänner. Bei Vorleistungsgütern gab es einen Anstieg um 0,4 Prozent, nach plus 0,3 Prozent im Jänner.
Die Preise gelten ab Werk, also bevor die Produkte weiterverarbeitet werden oder in den Handel kommen. Sie dienen somit als früher Signalgeber für die Entwicklung der Verbraucherpreise. Diese sanken in der Euro-Zone zuletzt: Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im März nur um 2,2 Prozent zum Vorjahresmonat, nach 2,3 Prozent im Februar.
Die Europäische Zentralbank (EZB) rückt damit näher an die angepeilte Inflationsmarke von zwei Prozent heran. Die EZB hat seit Mitte 2024 bereits sechs Mal die Zinsen gesenkt. Viele Fachleute halten nun für die Zinssitzung am 17. April eine weitere Lockerung der Geldpolitik für wahrscheinlich.
ALGERMISSEN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Julian Stratenschulte