
von
Die Verschiebung ist eine Reaktion auf das Handeln von US-Präsident Donald Trump: Er hatte nach großen Turbulenzen an den Aktien- und Finanzmärkten überraschend entschieden, vielen Staaten 90 Tage lang eine Pause von bestimmten Zöllen zu gewähren. Diese Atempause soll nun für Verhandlungen genutzt werden.
Der für Handel zuständige EU-Kommissar Maros Sefcovic ist derzeit laut EU-Kommission in den USA, "um bei Treffen mit seinen US-Kollegen den Boden für eine Verhandlungslösung auszuloten". Sollten die Gespräche nicht zufriedenstellend sein, werde die EU Gegenmaßnahmen ergreifen.
Die Verhandlungen zum Thema Zölle weisen wiederum der US-Regierung zufolge in die richtige Richtung. "Es gab viele Gespräche mit der EU", sagte der Wirtschaftsberater von Präsident Donald Trump, Kevin Hassett, am Montag dem Sender Fox Business Network. "Wir machen enorme Fortschritte. Das wird sehr gut für amerikanische Arbeitnehmer sein, insbesondere für die amerikanischen Autoarbeiter."
Trump hatte gegen zahlreiche Handelspartner pauschale Zölle von 20 Prozent verhängt und kurz danach für 90 Tage ausgesetzt. Die Zölle von 25 Prozent auf Stahl, Aluminium und Autos sowie die zehnprozentigen Basiszölle auf sämtliche andere Produkte blieben für die EU in Kraft.
This picture taken on November 3, 2022 shows containers in the Rotterdam's harbour, Netherlands. (Photo by Simon Wohlfahrt / AFP)