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Konzernchef Sander van der Laan erwartet deshalb im laufenden Geschäftsjahr 2024/25 weniger Umsatz und Gewinn. Aber auch hinter die Mittelfrist-Ziele setzte er ein Fragezeichen. "Ich hoffe, dass sich die Stimmung in den nächsten Monaten ein bisschen positiv entwickelt", hatte van der Laan bereits Ende Februar gesagt - dies könnte in Deutschland nach der Bundestagswahl eintreten.
Zuletzt sei das Konsumklima in Deutschland negativ gewesen, auch Frankreich sei schwierig: "Ich habe das Gefühl, dass die Deutschen ein bisschen pessimistisch sind." Schon im wichtigen Weihnachtsgeschäft hatte Douglas an Wachstumsdynamik verloren. Der Vorstand hatte daraufhin schon seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr eingeschränkt. Nun zog Douglas die Reißleine.
Der Umsatz des Geschäftsjahres 2024/25 (per Ende September) werde nun noch bei rund 4,5 statt 4,7 bis 4,8 Mrd. Euro erwartet, teilte das Unternehmen mit. Unter dem Strich soll ein Gewinn von rund 175 Mio. Euro bleiben - zuvor hatte Douglas 225 bis 265 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Die operative Marge (bereinigte EBITDA-Marge) soll bei 17 Prozent liegen - zuvor hatte Douglas ein bereinigtes EBITDA von 855 bis 885 Mio. Euro angepeilt. "Die wachsenden wirtschaftlichen und politischen Spannungen in der Welt haben jetzt auch den Premium-Beauty-Markt in Europa erreicht", bilanzierte der niederländische Douglas-Chef. Vor allem in Deutschland und Frankreich - den wichtigsten einzelnen Douglas-Märkten - laufe es nicht rund: "In beiden Ländern ist die Frequenz spürbar gesunken."
WÜRZBURG - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/Daniel Karmann