
von
2024 halbierte sich das EGT des Versicherers von 9,9 Mio. Euro auf 4,0 Mio. Euro, geht aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens hervor. Dabei weitete sich das Minus im Bereich Schaden/Unfall von minus 3,2 Mio. auf minus 9,8 Mio. Euro aus. Kompensiert wurde das jedoch durch ein kleines Wachstum im Bereich Leben, wo das EGT von 13,1 Mio. auf 13,9 Mio. Euro zulegen konnte. Das Schaden-Unfall-Geschäft sei erneut von hohen Schadensleistungen geprägt gewesen, 2024 sei nach 2021 das zweitstärkste Naturkatastrophen-Schadensjahr in der Geschichte des Unternehmens gewesen. Weiters seien die Schadenssummen von der Inflation in die Höhe getrieben worden.
Das schlug sich auch auf die Combined Ratio - die Schäden und Kosten gemessen an den Prämieneinnahmen - nieder, die 2024 bei 96,4 Prozent lag und sich damit gegenüber dem Vorjahreswert (2023: 95,1 Prozent) leicht verschlechtert hat. Die schlechtere Quote spiegle auch das wirtschaftlich schwierige Umfeld wider, schrieb der Versicherer.
Das Prämienvolumen stieg indessen um 7,1 Prozent auf 646,6 Mio. Euro. In der Sparte Schaden/Unfall wuchsen die Prämien um 8,4 Prozent auf 472,8 Mio. Euro an, in der Sparte Leben betrug der Anstieg 3,6 Prozent auf 173,8 Mio. Euro.
Im Rahmen der Strategie bis 2035 will die Helvetia künftig ihre Technologie-Expertise ausbauen um das Produkt-Portfolio besser managen und Marktposition in einzelnen Segmenten ausbauen zu können. Im Bereich Schaden/Unfall sollen die Rechtsschutz-Sparte und das Geschäft mit kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) erweitert werden, zudem soll die "führende Rolle" im Lebengeschäft gefestigt werden.