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Japanischer Dienstleistungssektor verliert im März an Schwung

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Wachstum der Auftragseingänge verlangsamte sich den zweiten Monat in Folge und erreichte die schwächste Bewertung seit November vergangenen Jahres
©APA/APA/AFP/RICHARD A. BROOKS
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Japans Dienstleistungssektor ist im März stagniert. Wie eine Unternehmensumfrage ergab, ist die Verlangsamung des Dienstleistungssektors für die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt besonders besorgniserregend, da sie darauf angewiesen ist, das Wachstum zu stützen und einen Teil der Belastung durch das angeschlagene verarbeitende Gewerbe auszugleichen.

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Der Umfrage zufolge verlangsamte sich das Wachstum der Auftragseingänge den zweiten Monat in Folge und erreichte die schwächste Bewertung seit November letzten Jahres. Dank der soliden Nachfrage aus dem chinesischen Festland und Taiwan nahm das Exportgeschäft weiter zu, auch wenn das Tempo gegenüber dem Vormonat nachließ.

Der au Jibun Bank Japan Services Business Activity Index fiel im März auf die neutralen Bewertung von 50,0, nachdem er im Februar mit 53,7 ein Sechsmonatshoch erreicht hatte. Damit lag er besser als die Blitzablesung von 49,5, so der Indexverlag S&P Global Intelligence. Der Schwellenwert von 50,0 trennt zwischen Expansion und Kontraktion.

Unterdessen stieg die Inflation der Inputpreise so schnell wie seit 19 Monaten nicht mehr, wobei die Befragten höhere Arbeits-, Rohstoff- und Treibstoffkosten sowie Wechselkurse anführten, wie die Umfrage ergab. Die Erzeugerpreise gingen auf ein Fünfmonatstief zurück.

Die japanischen Unternehmen befürchten, dass die von Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle gegen Handelspartner einen breiteren globalen Abschwung auslösen könnten.

TOKYO - JAPAN: FOTO: APA/APA/AFP/RICHARD A. BROOKS

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