
©APA/APA/AFP/SEBASTIEN BOZON
Einer der Gründungsaktionäre will sich von einem milliardenschweren Aktienpaket am Pharmariesen Schweizer Novartis trennen. Die Sandoz-Familienstiftung bietet Investoren im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens 26,5 Millionen Aktien im Gesamtwert von drei Milliarden Dollar zum Kauf an, wie eine mit der Transaktion betraute Bank am Diensttag mitteilte.
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Das Paket entspricht 1,2 Prozent der Titel des Schweizer Unternehmens und wird über die der Familienstiftung gehörende Emasan AG gehalten. Der Angebotspreis von 98,25 Franken liege rund 2,5 Prozent unter dem Börsenkurs, hieß es weiter. Die Bank habe bereits für alle angebotenen Anteile Käufer gefunden.
Firmenangaben von Ende 2024 zufolge ist Emasan mit einem Anteil von 4,1 Prozent zweitgrößter Eigner von Novartis. Nummer eins ist die Großbank UBS. Sandoz war eine der beiden Vorgängerfirmen von Novartis. Der Pharmariese ging 1996 aus dem Zusammenschluss des Unternehmens mit dem Pharma- und Chemiekonzern Ciba-Geigy hervor.