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"Angesichts der zusätzlichen US-Zölle wird es für Verhandlungen auf Augenhöhe notwendig sein, gegenüber der US-Regierung Stärke zu zeigen", forderte Tutner ein bestimmtes Vorgehen der EU gegenüber Trump. "Bei all dem sollte das übergeordnete Ziel die Abschaffung der gegenseitigen Zölle sein", wäre der Wunsch, der droht, vorerst nicht erreichbar zu sein angesichts des bisherigen Vorgehens des US-amerikanischen Staatsoberhaupts von der Republikanischen Partei.
Die Erhebung einer Umsatzsteuer betreffe alle Fahrzeuge unabhängig vom Herkunftsland gleichermaßen, erläuterte der Branchenvertreter. Das könne als "kein Argument für US-Zölle sein". Ebenso wirkten sich Zölle nicht nur negativ auf Hersteller und Zulieferer außerhalb der USA aus, sondern auch stark auf die amerikanischen Verbraucher. "Zudem gefährden sie hunderttausende Arbeitsplätze, da mehrere europäische Automobilhersteller große Werke in den USA betreiben und ihre Produkte teilweise wieder nach Europa exportieren", glaubt Tutner, der ein gemeinsames Auftreten der EU mit Ländern wie dem kommunistischen China, Südkorea, Mexiko, Großbritannien und Japan überlegenswert findet.
DETTINGEN AN DER ERMS - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/Deutsche Presse-Agentur GmbH/Sina Schuldt