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Kurz zuvor hatten Insider der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, dass auch Arm seine Fühler nach Alphawave ausgestreckt hatte. Die Gespräche seien allerdings im Sande verlaufen. Weder Alphawave, noch Arm oder dessen Großaktionär SoftBank wollten sich hierzu äußern. Die Aktien des Chip-Designers stiegen in London zeitweise um fast 53 Prozent und steuerten auf den größten Tagesgewinn der Firmengeschichte zu. Qualcomm-Papiere gaben dagegen an der Wall Street gut ein Prozent nach.
Arm habe sich vor allem für die Technologie "SerDes" ("Serializer-Deserializer") interessiert, sagten die Insider weiter. Durch sie können Informationen besonders schnell durch einen Chip geleitet werden. Dies ist bei rechenintensiven Anwendungen für Künstliche Intelligenz (KI) entscheidend, da hier Unmengen von Daten gleichzeitig verarbeitet werden müssen. Arm will seinen Marktanteil bei Zentralprozessoren für diesen Anwendungsbereich deutlich ausweiten.
Ein Nutzer der von Alphawave entwickelten "SerDes"-Technologie ist Broadcom. Der Qualcomm-Rivale gewann dadurch unter anderem den ChatGPT-Entwickler und die Alphabet-Tochter Google als Abnehmer für seine KI-Chips.