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Rüstungskonzern Saab erwartet Umsatz- und Gewinnsprung

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Hersteller des Kampfjets Gripen steigerte Betriebsgewinn im Quartal um 22 %
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Der schwedische Rüstungskonzern Saab profitiert vom Boom bei Verteidigungsausgaben und bekräftigt seine Prognose für einen kräftigen Gewinnschub in diesem Jahr. Im ersten Quartal stieg der Betriebsgewinn um 22 Prozent auf 1,45 Mrd. schwedische Kronen (rund 133 Mio. Euro), wie der Hersteller von Raketen, U-Booten und des Kampfjets Gripen am Freitag mitteilte.

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Im laufenden Jahr erwartet Saab ein organisches Umsatzwachstum von 12 bis 16 Prozent, wobei der Betriebsgewinn noch stärker steigen soll. "Die anhaltenden geopolitischen Spannungen und die Unsicherheit bezüglich Zöllen stellen Herausforderungen dar und erschweren Zukunftsprognosen", gab Konzernchef Micael Johansson allerdings zu bedenken.

Die von US-Präsident Donald Trump ausgelösten Zollturbulenzen sind auch für Saab ein Anlass zur Sorge, obwohl das Unternehmen nur etwa ein Zehntel seines Umsatzes in Nordamerika erzielt. Der Konzern konkurriert mit Branchenriesen wie dem US-Konzern Lockheed Martin, Dassault Aviation aus Frankreich und der britischen BAE Systems. Zudem verkauft Saab zivile Produkte an Kunden wie Airbus und Boeing. Die Saab-Aktie ist seit Jahresbeginn um fast 80 Prozent gestiegen.

LEEUWARDEN - NIEDERLANDE: FOTO: APA/APA (AFP)/JOHN THYS

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