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2024 hat die s Immo Zukäufe in Höhe von 414,6 Mio. Euro getätigt. Angekauft wurden vor allem Büro- und Gewerbeimmobilien, zum Großteil in Prag. Veräußert wurden indessen Immobilien - vor allem in Deutschland, Kroatien und Österreich - im Wert von 497 Mio. Euro.
Das Ergebnis aus Immobilienbewertung stieg trotz schwieriger Rahmenbedingungen deutlich von 9,1 Mio. Euro auf 65,2 Mio. Euro. Das Bruttoergebnis aus Hotelbewirtschaftung verbesserte sich um rund ein Fünftel (21,1 Prozent) auf 20,9 Mio. Euro. Für den gesamten Immobilienbestand legte das Bruttoergebnis von 151,5 Mio. Euro auf 229,2 Mio. Euro zu. Die Kennzahl stellt die operative Performance der vermieteten Immobilien sowie der selbst genutzten Hotels dar.
Vor diesem Hintergrund verdoppelte sich das operative Ergebnis (EBIT) nahezu von 125,1 Mio. Euro auf 242,1 Mio. Euro. Höhere Bankzinsaufwendungen belasteten jedoch das Finanzergebnis, das sich von minus 67,5 Mio. Euro auf minus 83,7 Mio. Euro verschlechterte.
s Immo ist in Österreich, Deutschland, Ungarn, Rumänien, Tschechien und der Slowakei aktiv. Das Portfolio des Immobilienkonzerns besteht vorwiegend aus Büros, aber auch Einzelhandels-, Hotel- und Wohnimmobilien. Seit Anfang Dezember ist die CPI Europe (Immofinanz) alleinige Aktionärin der s Immo, ein Handel mit Aktien an der Wiener Börse ist daher nicht mehr möglich.
PRAGUE - TSCHECHIEN: FOTO: APA/APA (AFP)/LUDOVIC MARIN