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Unternehmensstimmung im Euroraum verbessert sich stärker als erwartet

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Einkaufsmanagerindex von S&P Global legte im März um 0,7 Punkte auf 50,9 Punkte zu
©APA/APA/AFP/ANGELA WEISS
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Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im März stärker aufgehellt als erwartet. Der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex legte um 0,7 Punkte auf 50,9 Punkte zu, wie S&P in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einer Bestätigung der Erstschätzung von 50,4 Punkte gerechnet. Damit liegt der Indikator ein wenig deutlicher über der Expansionsschwelle von 50 Punkten.

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Der Indikator für den Dienstleistungssektor stieg um 0,4 Punkte auf 51,0 Punkte. Er signalisiert damit weiterhin ein leichtes wirtschaftliches Wachstum. Zunächst war ein Rückgang auf 50,4 Punkte ermittelt worden. Der entsprechende Indikator für die Industrie war laut Daten vom Dienstag zwar gestiegen. Er signalisiert aber weiterhin einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität in dem schwächelnden Sektor.

Obwohl der Stimmungsindikator für die Eurozone weiter über der Wachstumsschwelle liegt, sieht Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank, die Lage kritisch. "Von Wachstum kann man im Dienstleistungssektor der Eurozone nicht mehr wirklich sprechen", kommentierte Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank. Zwar seien in Deutschland positive Impulse als Folge von Mehrausgaben für Infrastruktur und Verteidigung zu erwarten. Der Eurozone insgesamt könnten im Dienstleistungssektor jedoch härtere Zeiten bevorstehen.

NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/ANGELA WEISS

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