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Der Indikator für den Dienstleistungssektor stieg um 0,4 Punkte auf 51,0 Punkte. Er signalisiert damit weiterhin ein leichtes wirtschaftliches Wachstum. Zunächst war ein Rückgang auf 50,4 Punkte ermittelt worden. Der entsprechende Indikator für die Industrie war laut Daten vom Dienstag zwar gestiegen. Er signalisiert aber weiterhin einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität in dem schwächelnden Sektor.
Obwohl der Stimmungsindikator für die Eurozone weiter über der Wachstumsschwelle liegt, sieht Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank, die Lage kritisch. "Von Wachstum kann man im Dienstleistungssektor der Eurozone nicht mehr wirklich sprechen", kommentierte Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank. Zwar seien in Deutschland positive Impulse als Folge von Mehrausgaben für Infrastruktur und Verteidigung zu erwarten. Der Eurozone insgesamt könnten im Dienstleistungssektor jedoch härtere Zeiten bevorstehen.
NEW YORK - USA: FOTO: APA/APA/AFP/ANGELA WEISS