
©APA/APA/AFP/KENZO TRIBOUILLARD
Der weltgrößte Brauer AB Inbev hat wegen schwacher Nachfrage vor allem in China und Argentinien im vergangenen Jahr weniger Bier verkauft. Der Getränkeabsatz ging 2024 trotz besserer Geschäfte mit alkoholfreien Produkten um 1,4 Prozent zurück, wie der Hersteller von Marken wie Beck's, Budweiser oder Corona im belgischen Leuven mitteilte. Der Umsatz des Konzerns legte dennoch um 0,7 Prozent auf 59,8 Mrd. US-Dollar (57 Mrd. Euro) zu.
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Organisch, also abseits von Währungseffekten sowie Zu- und Verkäufen von Unternehmensteilen, betrug das Plus 2,7 Prozent. Damit schnitt das Unternehmen besser ab als von Analysten erwartet. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) stieg im vergangenen Jahr vor allem dank gesenkter Kosten um 8,2 Prozent auf rund 21 Mrd. Dollar. Damit übertraf AB Inbev die zuletzt nach oben hin eingeengte Prognose, der Brauer peilte ein Plus von 6 bis 8 Prozent an. Im laufenden Jahr soll das bereinigte operative Ergebnis zwischen 4 und 8 Prozent wachsen.