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Der vor der Aufspaltung stehende Zementkonzern Holcim hat 2024 bei einem praktisch stagnierenden Umsatz mehr verdient. Dank Preiserhöhungen und der Ausrichtung auf klimaschonendere Produkte wurde das bereinigte operative Ergebnis (wiederkehrendes Ebit) um 6,1 Prozent auf den Rekordwert von 5,05 Milliarden Franken gesteigert, wie das Schweizer Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Umsatz nahm in Lokalwährungen um 1,3 Prozent auf 26,4 Milliarden Franken zu.
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Damit erfüllte Holcim die Schätzungen von Analysten, die einer vom Unternehmen selbst erhobenen Umfrage zufolge mit einem Umsatz von 26,4 Milliarden Franken und einem operativen Ergebnis von 5,0 Milliarden Franken gerechnet hatten.
Für das laufende Jahr peilt Holcim ein Umsatzwachstum in lokalen Währungen im mittleren einstelligen Prozentbereich und eine überproportionale Verbesserung des bereinigten operativen Ergebnisses an. Der Heidelberg-Materials-Rivale bekräftigte die Pläne zur Abspaltung des Nordamerikageschäfts. Der Bereich soll bis Jahresmitte unter dem Namen Amrize an der New York Stock Exchange (NYSE) und an der Schweizer Börse SIX notiert werden. Die Aktionäre müssen der Transaktion noch zustimmen.