
Nach der Pleite von Kika/Leiner schlägt die Möbelkrise nun auch bei den österreichischen Produzenten auf. In der kleinen Branche fallen ordentlich Späne im Kampf gegen den Abschwung.
von
Als der steirische Holz- und Forstbetrieb Mayr-Melnhof-Saurau (FMMS) vor einem Jahr den heimischen Küchenhersteller ewe Küchen aus ausländischem Besitz wieder nach Österreich zurückholte, glaubte man, zu wissen, worauf man sich einlässt. FMMS-Chef Rupert Zieseritsch: „Natürlich ist das ein langfristiges Asset. Uns war bewusst, wie schlecht der Markt war.“
Wie lange die Erholung dauert, ist dann doch überraschend. Denn während die Möbelkrise im Handel spätestens mit der letzten schlussverkauften Kika/Leiner-Fußmatte Ende Jänner ihren Höhepunkt erreichte, schlägt sie auf die Produzenten mit Verzögerung durch. Mit Schrecken sieht die kleine Branche zwischen Holzbearbeitung und Textilveredelung ihre Verkaufsflächen und Absatzkanäle dahinschwinden. Das Segment Möbel im Handel schrumpfte 2024 um 9,4 Prozent, und was von den Kunden nicht geordert wird, kann auch nicht produziert werden. Zieseritsch: „Jetzt geht es uns so wie allen anderen auch.“ (....)
Lesen Sie den Artikel in ganzer Länge in der trend.PREMIUM Ausgabe vom 7. März 2025.
Zur Magazin-Vorschau: Die aktuelle trend. Ausgabe
Zum trend. Abo-Shop