
Porsche Österreich-Geschäftsführer Helmut Eggert
©Porsche AGPorsche Österreich trotzt der Autokrise und fährt Absatzrekorde ein. Der langjährige Chef Helmut Eggert erklärt im trend-Gespräch, warum das so ist, warum Porsche-Besitzer eigentlich Umweltmusterschüler sind und die „Strangulierungen“ der Politik den Wohlstand bedrohen.
Herr Eggert, Sie sind zum Interview mit dem neuen Porsche Taycan Turbo vorgefahren. Haben Sie sich als echter „Car Guy“ schon an die Elektromobilität gewöhnt?
Ja, absolut. Die Leistungsentfaltung und das Fahrverhalten des Taycan sind sensationell. Allerdings steckt das Thema Elektromobilität im Vergleich zum Verbrenner immer noch in den Kinderschuhen. Wir haben beim Verbrenner eine Geschichte von über 100 Jahren und bei Elektro eine relativ kurze. So gesehen denke ich, dass wir in kurzer Zeit einen starken Fortschritt in dieser Technologie gemacht haben.
Ist E-Mobilität nicht ein bisschen langweilig? Kein Benzingeruch, kein Motorenlärm …
Nein, keineswegs. Und es ist auch eine Frage der Sichtweise: Wenn man sich beispielsweise durch Oslo bewegt, und man hört dieses Blubbern starker Motoren, das wir hier immer noch so gerne haben, wirkt das dort vollkommen aus der Zeit gefallen.
Wird das auch bei uns bald so sein?
Davon gehe ich persönlich nicht so schnell aus. Wir haben andere Rahmenbedingungen als in Norwegen. Ich glaube aber generell, dass wir noch mehr Technologieoffenheit benötigen. Von allen Seiten. Das Schlimmste aber für uns ist dieses Hü, hott! der Politik. Einmal ist man für ein komplettes Verbrennerverbot, dann wieder nicht. Einmal gibt es eine staatliche E-Auto-Förderung, dann wieder nicht (...)
Lesen Sie das Interview in ganzer Länge in der trend.PREMIUM Ausgabe vom 7. März 2025.
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