
Markus Kaser, Marketingvorstand Spar
©Spar/wearegivingMarktführer Spar hat den ambitionierten Flächenwettkampf der Supermärkte gewonnen – und erklärt ihn für beendet. Mit indirekten Spätfolgen wie dem Image als Bausünder und Preistreiber muss sich Marketingvorstand Markus Kaser aber weiter herumschlagen.
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Die Zahlen sprechen für sich. Vier Jahre, nachdem Supermarktriese Spar die Poleposition am Markt erreichte, vergrößert sich laut jüngsten Zahlen mit einem Anteil von 36,9 Prozent im Jahr 2024 der Abstand zum damals überholten Mitbewerber Rewe (u. a. Billa, Bipa, Adeg) auf 3,3 Prozentpunkte. Deutlicher kann man seine Position im Lebensmittelhandel nicht festigen, wo es sonst um Nachkommastellen geht.
Auch der Umsatz hat sich ausgeweitet und erstmals die Zehn-Milliarden-Euro-Grenze überschritten, samt Ausland, Shoppingcenter und Sporthandel (Hervis) kommt man gar auf 21,43 Milliarden Euro und ist als einer von zwei österreichischen Unternehmen im weltweiten Top-250-Handelsranking vertreten (Platz 77).
Die aktuelle Bilanz der Spar-Gruppe freilich zeigt auch noch etwas anderes: Der jahrzehntelange Kampf der Marktteilnehmer um die besten Flächen im Land ist vorüber. Die Spar-Verkaufsfläche in Österreich ist zwar noch leicht auf 1,256 Millionen Quadratmeter gestiegen (während sie bei Rewe 2023 gesunken ist, was auch bei dieser Kennzahl den Führungswechsel bedeutet). Die Zahl der Filialen aber stagniert bei 1.557, um eine mehr als im Vorjahr. Spar-Vorstand Markus Kaser bestätigt: „Die Jahre des massiven Flächenzuwachses sind mit Sicherheit vorbei.“ Die Claims sind abgesteckt (...)
Lesen Sie den Artikel in ganzer Länge im trend.PREMIUM vom 4. April 2025.
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