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Flächen für Firmen

In Kooperation mit VGP Österreich.
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10 min

NEUES PROJEKT. Eine gute Anbindung an die Autobahn ist auch für den neuen Wirtschaftspark in der Nähe von Laakirchen ein entscheidendes Kriterium.

©VGP Österreich
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Trotz Wirtschaftsflaute gibt es Nachfrage nach hochwertigen Logistik- und Gewerbeflächen. In Laxenburg hat ENTWICKLER VGP innerhalb kurzer Zeit 90 Prozent Auslastung erreicht, in Oberösterreich startet er ein neues Projekt.

Es gibt sie noch, die guten Nachrichten, auch wenn sie selten geworden sind: In seinem neuen Logistikpark in Laxenburg hat der europäische Immobilienentwickler VGP mittlerweile eine Auslastung von 90 Prozent erreicht – und das gerade mal 18 Monate nach dem Spatenstich und nach zwei Jahren Wirtschaftsflaute. „Auch wir spüren die Rezession, aber der Bedarf ist da, aktuell vor allem im Industrial-Light-Bereich“, sagt Markus Gollob, Country Manager Österreich (siehe auch Interview).

Das belgische Familienunternehmen hat sich auf die Entwicklung von Gewerbe- und Industrieparks spezialisiert und betreibt mittlerweile 110 Wirtschaftsparks in 17 Ländern. Das Geschäftsmodell deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette ab, von Grundstückserwerb und Entwicklung bis hin zu Asset- und Property-Management.

Die Basis des Konzepts: VGP setzt für seine Projekte auf A-Lagen mit einer nahen Anbindung an die Autobahn. Die Hallen werden je nach den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kunden variabel gestaltet, Nachhaltigkeit spielt eine entscheidende Rolle. Eine Zertifizierung der Gebäude nach ÖGNI Gold, Photovoltaikanlagen und Heizsysteme mit Wärmepumpen sind bei hochwertigen Projekten mittlerweile Standard.

In Österreich startete VGP 2019 mit einem Projekt in Premstätten bei Graz. Dort hat der Onlinehändler Amazon sein Logistikzentrum für die Steiermark untergebracht. Kein Zufall: Der Boom des E-Commerce ist einer der Treiber hinter der Nachfrage nach Logistikflächen. Auch hier wurde auf die Nähe zur Autobahn geachtet, um Bundes- und Nebenstraßen möglichst zu entlasten. Um den Bodenverbrauch zu minimieren, wurde extra ein Parkhaus für 670 Fahrzeuge errichtet. Die stehen jetzt über- statt nebeneinander – eine Antwort der Immobilienprofis auf die wachsende Kritik an der Bodenversiegelung.

Auch beim Wirtschaftspark Laxenburg in unmittelbarer Nachbarschaft zum IZ Niederösterreich-Süd waren ökologische Aspekte ein wesentlicher Planungsfaktor. So werden die Dachflächen für Photovoltaikanlagen genutzt, Freiflächen großzügig begrünt. Und das ist nur ein Detail, der gesamte Komplex ist nach den Nachhaltigkeitskriterien des ÖGNI-Gold-Zertifkates errichet worden.

ÖGNI-GOLD UND EU-TAXONOMIE.

Klares Ziel der VGP-Planer: Erfüllung und Einhaltung der in der EU-Taxonomie- Verordnung definierten Umweltziele auf Basis der bisher veröffentlichten Kriterien. Weiterer Erfolgsbaustein der VGP: Die Immobilien werden individuell nach ganz spezifischen Bedürfnissen gestaltet, eine Flexibilität, die von den Mietern geschätzt wird. Der Wirtschaftspark Laxenburg ist dafür ein gelungenes Beispiel. Zu den Mietern zählen Unternehmen aus den Bereichen Handel, Pharma und Logistik. So wird Toyota Material Handling Mitte 2025 dort sein neues, 7.500 Quadratmeter großes Headquarter eröffnen. Nach dem „Built to suit“- Prinzip wurde die Halle in ein großes Lager, Büro-, Sozial- und Technikfl ächen, Räume für Workshops und einen Showroom unterteilt.

NEUES PROJEKT EHRENFELD.

Das nächste Vorzeige-Projekt von VGP wird gerade in Oberösterreich umgesetzt: Strategisch günstig an der Westautobahn bei der Ausfahrt Laakirchen-West gelegen, knapp 50 Kilometer von Linz entfernt, entsteht dort der Wirtschaftspark Ehrenfeld. VGP entwickelt einen neuen Businesspark, der rund 80.000 Quadratmeter umfasst. Mit Produktions- wie Lagerfl ächen, Büros und Parkhaus werden zwischen 400 bis 500 Arbeitsplätze geschaffen.

Wir haben eine erste Mieteinheit übergeben und regionale und auch internationale Interessenten.

Markus GollobCountry Manager Österreich des Immobilienentwicklers VGP

Der Wirtschaftspark Ehrenfeld ist als „Green Building“ konzipiert. Ein entsprechendes Konzept wurde gemeinsam mit der Gemeinde erarbeitet. Für das Objekt ist eine PV-Anlage auf dem Dach geplant, eine Wärmepumpe vorgesehen, die Gebäude erhalten eine vorgesetzte Grünfassade, es entstehen Teichbiotope und eine großzügige Begrünung mit heimischen Bäumen und Gehölzen auf dem Gelände. Zudem werden Totholzhecken errichtet, die ein natürlicher Lebensraum für Pflanzen, Insekten, Kleintiere und Vögel sind.

FOKUS RECYCLING.

Auch in der Bauphase selber steht Nachhaltigkeit im Fokus, etwa durch eine interne CO2-Bepreisungsstrategie und die Einhaltung des CRREM-Pfades (Carbon Risk Real Estate Monitor). Zudem wird darauf geachtet, dass etwa 80 Prozent der Abfälle von Baustellen recycelt werden.

Und die Zukunft? Expert:innen sind sich einig, dass Gebäude künftig höher und kompakter werden, es wird Logistikflächen auf mehreren Ebenen geben. Weitere relevante Trends: Die Anforderungen an die Energieeffzienz werden immer strenger. Helfen kann künstliche Intelligenz (KI), die enorme Datenmengen generiert und eine wachsende Rolle bei der zukünftigen Gestaltung von Energiesystemen spielen wird.

UMWELTZERTIFIKATE SIND STANDARD

Österreich ist für Entwickler ein hartes Pflaster, sagt MARKUS GOLLOB, VGP-Österreich-Chef. Bei neuen Projekten steht Ökologie im Fokus.

ZUR PERSON

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ZUR PERSON

MARKUS GOLLOB ist Country Manager Österreich des Immobilienentwicklers VGP. Das belgische Familienunternehmen ist Spezialist für Gewerbe- und Industrieparks. Zum Portfolio gehören 110 Wirtschaftspark in 17 Ländern, Schwerpunkt ist Deutschland.

 © VGP Österreich
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Österreichs Wirtschaft geht in ein drittes Jahr der Rezession. Wer braucht da noch Logistikflächen?

Markus Gollob

Die Rezession spüren wir, aber der Bedarf ist da – aktuell vor allem im Industrial- Light-Bereich. Unsere Projekte sind immer A-Lagen mit kurzer Anbindung zur Autobahn, wir leben Flexibilität und hohe Umweltstandards. Das ist sehr gefragt. Wir haben vor eineinhalb Jahren den Spatenstich für unseren Park in Laxenburg gemacht. Dieser ist heute zu 90 Prozent ausgelastet.

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Wie steht Österreich im internationalen Vergleich als Logistikstandort da? Was sind die Vorzüge, wo gibt es Verbesserungsbedarf?

Markus Gollob

Österreich ist für Entwickler und Anbieter ein forderndes Pflaster. Die Behördenverfahren sind lange und komplex. Die Entscheidungswege der Politik sind vielfach verworren. Zudem sind Baukosten und Grundstückpreise im Vergleich zu unseren Nachbarländern hoch. Ebenso gibt es wenig Steuervorteile für Betriebe. Insgesamt ist das Umfeld schwierig und braucht dringend ein klares Signal von der Politik und entsprechende Maßnahmen, damit wir wettbewerbsfähig bleiben.

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Ein Streitpunkt bei neuen Logistikprojekten ist das Thema Bodenverbrauch. Welche Lösungen kann es da geben?

Markus Gollob

Ohne Logistik wird es in Österreich nicht gehen. Ein großer Teil des aktuellen Bestands ist sehr in die Jahre gekommen. Die alten Flächen sind zum Teil voll versiegelt und entsprechen ökologisch wie energetisch nicht mehr dem Zeitgeist. In der Entwicklung muss hier klar das Augenmerk auf ökologische und funktionelle Planung gelegt werden, um etwa den Grad der Entsiegelung zu verbessern. Die Errichtung von Parkhäusern und versickerungsfähigen Parkplätzen wie auch die Schaffung von ökologisch wertvollen Rückzugsorten für Insekten und Vögel etc. sind wertvolle Maßnahmen. Eine Zertifizierung der Gebäude nach ÖGNI Gold, PV-Anlagen, Heizsysteme mit Wärmepumpen sind bei hochwertigen Projekten mittlerweile Standard.

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Was sind die weiteren Pläne von VGP in Österreich?

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Wir arbeiten derzeit an der Entwicklung des vierten VGP Parks im Großraum Wien und sind auch weiterhin österreichweit auf der Suche nach hochwertigen Grundstücken bzw. Objekten mit guter Anbindung an das Autobahnnetz.

In Zusammenarbeit:
Entgeltliche Einschaltung.
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